Abteilungsleiter FCE Tischtennis

 

Stefan Haberl

Tel. 0151 10742047

Email: st.haberl@googlemail.com

 

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40 Jahre Tischtennis

Die Abteilung Tischtennis blickt auf 40 ereignisreiche Jahre zurück und feierte ihr Jubiläum mit einem hervorragend besetzten Turnier in der großen Schulturnhalle. In zwei Leistungsklassen, Bezirksebene und Kreisebene, kämpften sage und schreibe 33 Zweier-Teams auf 12 Tischen nach dem sogenannten „Schweizer System“ um die attraktiven Geldpreise. Zwei Einzel und ein Doppel entschieden jeweils über Sieg oder Niederlage.
Gelungenes Turnier, das nach Wiederholung schreit Beim „Schweizer System“ lost der Computer in jeder Runde neue Paarungen aus. Wenn sich nach 3 gespielten Runden die besten Teams herauskristallisieren, werden automatisch die nachfolgenden Partien nach der jeweiligen Spielstärke zusammengelost, sodass am Ende die beiden tatsächlich besten Teams gegeneinander im Finale stehen.Nach 6 gespielten Runden standen sich auf Bezirksebene Michael Schwenk (SV Unterknöringen) / Ralph Guni (MTV Ingolstadt) und Michael Noll (SSV Schorndorf) / Christian Sommer (MTV Ingolstadt) gegenüber. In einem rassigen Endspiel boten alle 4 „Ballakrobaten“ erstklassiges Tischtennis und machten mit teilweise spektakulären Ballwechseln der schnellsten Ballsportart der Welt alle Ehre. Nachdem Schwenk und Guni jeweils ihre Einzel gewannen sicherten sie sich somit bereits vorzeitig den Turniersieg. Lokalmatador Michael Haberl kam in diesem ausgesprochen stark besetzten Teilnehmerfeld mit seinem Partner Hans Kehrer vom SSV Schrobenhausen auf den respektablen 8. Platz, gefolgt von den rein Ehekirchener Teams Markus Fink und Bastian Reinhart (9. Platz) und Martin Bartnik und Stefan Haberl (11. Platz)Auf Kreisebene schaffte es Ehekirchens Sebastian Häckl mit seinem Partner Michael Eichinger vom SV Eitensheim bis ins Finale, wo sie auf Jens Lingner und Bernd Knöpfler vom FC Gerolfing trafen. Trotz 3:2 Sieges von Sebastian Häckl behielten die Ingolstädter knapp mit 2:1 die Oberhand. Auch die übrigen Ehekirchener Starter schlugen sich gut und hatten Spaß am Turnier: Thorsten Blom und Christian Sichert (beide Ehekirchen / 9. Platz), Johannes Martin und Sven Leber (beide Ehekirchen / 15. Platz), Maximilian Schmid und Wenzel Noll (Ehekirchen / TSV Etting / 17. Platz), Ronny Kleber und Tim Rembold (beide Ehekirchen / 18. Platz) und Marcus Sarauer und Simon Rembold (beide Ehekirchen / 20. Platz)
Ein Blick zurück: Es war der 7. Oktober 1969, als im Gasthaus Zett in Ehekirchen auf Initiative des 1. Vorsitzenden Valentin Harlander die Abteilung Tischtennis beim FC Ehekirchen gegründet und Willi Heckl zum ersten Abteilungsleiter gewählt wurde. Bereits ein Jahr später startete man mit ausgeliehenen Tischtennisplatten in die Punkterunde, die man als Tabellenzweiter und Aufsteiger in die Kreisliga 1 beenden konnte. Die goldenen Siebziger Jahre brachen für die Abteilung Tischtennis an, als der Förster Theo Hafenmair, berufsbedingt nach Haselbach zog und sich dem FC Ehekirchen anschloss. Der Abwehrspezialist, der zuvor beim SSV Wildpoldsried im Allgäu hochklassig gespielt hatte, verlor in seiner Zeit im Ehekirchener Team kein einziges Spiel (!!) und führte seine Mannschaft 1979 mit einem „36:0 – Punkte – Durchmarsch“ bis in die Bezirksliga III. Leider flaute, nachdem Hafenmair seinen Wohnsitz wechselte und nicht mehr für den FCE am Brett stand, der Tischtennisboom in Ehekirchen in den 80-er Jahren wieder etwas ab.Schwere Zeit in den EndachzigernTrauriger Höhepunkt war die zwischenzeitliche Abmeldung der 1. Herrenmannschaft mit dem Einhergehen der Gefahr der gänzlichen Auflösung der Abteilung.Einzig und allein dem Engagement von Abteilungsleiter Georg Haberl ist es zu verdanken, dass der Tischtennissport in Ehekirchen nicht vollständig von der Bildfläche verschwunden ist. Dank intensiver Jugendarbeit von „Chef“ Georg Haberl und Silvia Bednarz ging es langsam aber kontinuierlich wieder aufwärts. In den 90-er Jahren schickte man zunächst eine Jugendmannschaft ins Rennen, zur Blütezeit sogar drei. Und aus diesen Jugendmannschaften rekrutierten sich dann die Spieler der Herrenmannschaft, die in der 4. Kreisliga beginnend, gleich sich bereits im ersten Jahr die Meisterschaft und den Aufstieg sichern konnte.Erneut sorgte der Zuzug eines Spitzenspielers, nämlich der von Apotheker Dr. Walter Aigner, für Aufschwung. Mit ihm schaffte man den Durchmarsch durch die 3. und 2. Kreisliga. Mit dem Wegzug von Walter Aigner war zwar der Abstieg verbunden, aber die Abteilung hatte sich mittlerweile so sehr gefestigt, dass dies kein größeres Problem darstellte. Ohne Toppspieler aber mit zwei Nachrückern aus der eigenen Jugend (Harald Nowak und Michael Haberl, letzterer mittlerweile seit Jahren Topeins-Spieler des FC Ehekirchen) schaffte man den sofortigen Wiederaufstieg.Die Zahl der Herrenteams stieg auf 3 an und 2 Jungenteams (die Erste in der zweithöchsten bayerischen Liga) dienten und dienen als Talentschmiede für den Herrenbereich. Als vorläufigen Höhepunkt des neuen Tischtennisbooms wiederholte man 2008 das Kunststück von 1978 und stieg in die Bezirksliga III auf.Herren hui – Damen nicht vorhandenGute Arbeit zieht gute Leute an – so auch beim FC Ehekirchen. Starke Neuzugänge wollen in einem intakten Team und einer intakten Abteilung ihr Können zeigen. Da Georg Haberl penibel darauf achtet, dass die Neuen gut „in den Haufen passen“ und die von ihnen verdrängten Spieler nicht den Verein verlassen, sondern in die Zweite und Dritte wechseln, um diese nach oben zu bringen, steht der kontinuierlichen Blutauffrischung nichts im Weg. Haberl hofft sogar, dadurch neue Nachwuchstrainer gewinnen zu können, denn den eigenen Nachwuchs sieht er als Garant, um das hohe Niveau im Ehekirchener Tischtennis halten und vielleicht sogar weiter steigern zu können.Alles bestens in Ehekirchens Tischtenniswelt? Nicht ganz, denn „rosarot“ siehts nur im Herren- und Jungentischtennis aus. Schon seit Jahren kann der FC Ehekirchen keine Damen- oder Mädchenmannschaft mehr in die Punktrunden schicken. Dabei sorgten doch gerade die Damen über Jahre hinweg für Furore im Tischtenniskreis: über 10 Jahre lange wurden sie ununterbrochen Meisterinnen der Kreisliga 1, verzichteten aber regelmäßig auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Da aber keine Nachrückerinnen aus der eigenen Jugend zur Verfügung standen, wurde die Mannschaft schweren Herzens abgemeldet, nachdem die Spielerinnen altersbedingt aufhörten. Neben all den Erfolgen bei den Männern, sollte deshalb alles daran gesetzt werden und im Damen- und Mädchentischtennis Entwicklungsarbeit geleistet werden, damit auch hier ein Neuaufbau geschafft und an die Erfolge der Herren angeknüpft werden kann.