Nachkriegszeit

Das Bild zeigt die Mannschaft, welche von 1948-1950 tätig war. Mit auf dem Bild sind vermutlich :

  • Weil
  • Stüwe W.
  • Leitenstern A.
  • Hessler K.
  • Berger F.
  • Buchner N.
  • Walter H.
  • Güntner T.
  • Ketzler V.
  • Neff A.
  • Gorn F.

 

Unter Führung von Lorenz Ruml – Kaufmann, Jäger und Fußballfreund in einer Person – lebte die Ehekirchener Fußballszene in den Nachkriegsjahren neu auf. Nach ersten Freundschaftsspielen gegen Ambach und Bonsal beschloss man sich wieder zu einem Verein zusammenzutun. Für das Training war in der Anfangsphase der 1.Vorsitzende Lorenz Ruml zuständig.
Es wurde berichtet, dass später sogar ein Nationalspieler Namens Herget vom FK Pirmasens in Ehekirchen tätig gewesen ist. Als „Schmalz- und Buttertrainer“ soll er in einem dreiwöchigen Sonderlehrgang bei täglichem Training die hiesigen Kicker in die Fußballkünste eingewiesen haben. Wie Zeitgenossen berichteten, hinterließen damals unter anderem Walter Stüwe, Alfons Leitenstern und Nikolaus Buchner einen besonders starken Eindruck.
Bis 1950 nahmen 1.Mannschaft und Reserve am geregelten Spielbetrieb der C-Klasse teil. Darüber hinaus verfügte man über eine Jugend- und Schülermannschaft. Am Ende der Saison 1949/50 schaffte man als Tabellenzweiter hinter dem FC Zell-Bruck den Aufstieg in die B-Klasse, während die Jugendmannschaft 1949 den Meistertitel errang.
  Dem sportlichen Durchbruch folgte ein organisatorisches Fiasko. Wie zu erfahren war, tauchte nach der Sommerpause, während sich der Aufsteiger bereits fleißig für die höhere Spielklasse rüstete, ein unlösbares Problem auf: Zur Überraschung aller Fußballer stellte sich heraus, dass die vorgeschriebenen Mannschaftsmeldungen überhaupt nicht beim Verband eingegangen waren. Trotz eifrigster Recherchen hinsichtlich des dafür „Zuständigen“ wurde der Verfasser in dieser Angelegenheit namentlich nicht fündig.
Das Ende vom Lied war zugleich das Ende des fußballerischen Aufwindes in den Nachkriegsjahren.