Die
sportlichen Wurzeln des Fußballclubs Ehekirchen reichen
eigentlich bis in die Zeit Ende der zwanziger Jahre zurück. Nach
etlichen fußballerischen Generalproben wurde 1929 der
Ehekirchener Sportverein (ESV) als Fußballverein gegründet.
Vorsitzender war der Schuhmachermeister Michael Kefer, der selbst nie
ernsthaft Fußball gespielt hat, sondern das runde Leder nur zum
Nähen in die Hand genommen haben soll. Seiner
Fußballbegeisterung war es aber zu verdanken, dass die Gemeinde
1933 dem Verein den Platz im Flurstück „Urtl“ zur
Verfügung stellte. Mit der Einführung der allgemeinen
Wehrpflicht schlummerte der ESV 1939 ein.
Damals spielten für den ESV zum Beispiel :
Gerstmeier
Graf Michael
Dengler Gottfried
Großmann Georg
Koppold Kaspar
Wittmann Isidor
Leitenstern Xaver
Schmaus Jakob
Metz Johann
Baierl Georg
Ein Bild dieses Teams war leider nicht mehr auffindbar.
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Unter
Führung von Lorenz Ruml – Kaufmann, Jäger und
Fußballfreund in einer Person – lebte die Ehekirchener
Fußballszene in den Nachkriegsjahren neu auf. Nach ersten
Freundschaftsspielen gegen Ambach und Bonsal beschloss man sich wieder
zu einem Verein zusammenzutun. Für das Training war in der
Anfangsphase der 1.Vorsitzende Lorenz Ruml zuständig.
Es
wurde berichtet, dass später sogar ein Nationalspieler Namens
Herget vom FK Pirmasens in Ehekirchen tätig gewesen ist. Als
„Schmalz- und Buttertrainer“ soll er in einem
dreiwöchigen Sonderlehrgang bei täglichem Training die
hiesigen Kicker in die Fußballkünste eingewiesen haben. Wie
Zeitgenossen berichteten, hinterließen damals unter anderem
Walter Stüwe, Alfons Leitenstern und Nikolaus Buchner einen
besonders starken Eindruck.
Bis
1950 nahmen 1.Mannschaft und Reserve am geregelten Spielbetrieb der
C-Klasse teil. Darüber hinaus verfügte man über eine
Jugend- und Schülermannschaft. Am Ende der Saison 1949/50 schaffte
man als Tabellenzweiter hinter dem FC Zell-Bruck den Aufstieg in die
B-Klasse, während die Jugendmannschaft 1949 den Meistertitel
errang.
Dem sportlichen Durchbruch folgte ein organisatorisches Fiasko. Wie zu
erfahren war, tauchte nach der Sommerpause, während sich der
Aufsteiger bereits fleißig für die höhere Spielklasse
rüstete, ein unlösbares Problem auf: Zur Überraschung
aller Fußballer stellte sich heraus, dass die vorgeschriebenen
Mannschaftsmeldungen überhaupt nicht beim Verband eingegangen
waren. Trotz eifrigster Recherchen hinsichtlich des dafür
„Zuständigen“ wurde der Verfasser in dieser
Angelegenheit namentlich nicht fündig.
Das Ende vom Lied war zugleich das Ende des fußballerischen Aufwindes in den Nachkriegsjahren.

Das Bild zeigt die Mannschaft, welche von 1948-1950 tätig war. Mit auf dem Bild sind vermutlich :
Weil
Stüwe W.
Leitenstern A.
Hessler K.
Berger F.
Buchner N.
Walter H.
Güntner T.
Ketzler V.
Neff A.
Gorn F.
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Nach
fast über einem Jahrzehnt ohne offizielle Mannschaftsmeldung, war
es am 22. April 1961 schließlich soweit. Der heutige
Fußballclub FC Ehekirchen wurde gegründet.
Unter
der Überschrift „Fußballclub neu
gegründet“ schrieb damals die Neuburger Rundschau :
„Die Sportfreunde aus Ehekirchen und Umgebung sind in
größerer Zahl einer Einladung ins Gasthaus Berger gefolgt.
Versammlungsleiter Alfons Wittmann gab die ihn herangetragenen
Wünsche bekannt, den im Jahre 1950 stillgelegten Fußballclub
wieder erstehen zu lassen. Dieser Wunsch fand allgemeine Zustimmung, so
dass die Erneuerung des Clubs beschlossen wurde. Bei der folgenden Wahl
wurde Albert Hübner sen. Einstimmig zum ersten Vorstand berufen,
Franz Braun zum zweiten Vorstand, Erich Wittmann zum
Schriftführer, Bruno Heckl zum Kassier und Alfons Leitenstern zum
Jugendleiter. Vorstand Hübner gab in kurzen Umrissen sein
Aufbauprogramm bekannt und bat die künftige Spielmannschaft und
alle Sportfreunde um tatkräftige Unterstützung.“
Wie
ernst 1. Vorsitzender Hübner seine Aufgabe nahm, beweist ein zwei
Tage später verfasstes Schreiben mit der Bitte an die Gemeinde um
einen Fußballplatz.
So
kam es im Sommer 1961 zur Sportplatzeinweihung. Unter der
Überschrift „ein Hort für sportliche Betätigung
– Einweihung des Sportplatzes war ein großer Tag für
die Gemeinde Ehekirchen“ erschien ein großer Bericht in der
Neuburger Rundschau. Man zog mit einer Blaskapelle vom damaligen
Vereinslokal (Gasthaus Berger) zum neuen Sportplatz, wo der
Ortsgeistliche, Kammerer Dr. Troll, das Gelände feierlich weihte.
Nach den beiden verlorengegangenen Freundschaftsspielen wurde im
Vereinslokal noch ein gut besuchter Sportlerball ausgerichtet.

1. Spielerpassbeantragung beim FCE
Unter
der Leitung von Trainer Franz Graf (auch Batschi genannt) und Edmund
Felbermeir begannen die FCE-Senioren ihre Fußballkarriere
standesgemäß in der C-Klasse.
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Trotz
mancher Rückschläge ließ auf lange Sicht der sportliche
Erfolg nicht lange auf sich warten. So stieg die 1. Mannschaft 1967/68
in die B-Klasse auf. Hier musste man Anfangs allerdings tüchtig um
den Klassenerhalt kämpfen. Damals spielten in der FCE-Mannschaft
unter anderem : Josef Ruisinger, Toni Riedelberger, Xaver Wegele, Hans
Wegele, Stephan Marb, Fredl Braun, Richard Ettenreich, Stephan
Stöckl, Hans Karmann, Stefan Bachmayr. Der Trainer hieß Karl
Ullmann und Mannschaftsbetreuer war damals schon Josef Faigl.
Im
Jahr 1970 wurde es dann richtig eng. Nur noch ein Entscheidungsspiel
konnte den FCE denn Verbleib in der B-Klasse sichern. Nach einer
taktischen sowie kämpferischen Meisterleistung schlug man vor 300
Zuschauern den gastgebenden SV Straß mit 6:3 Toren und blieb in
der B-Klasse.
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Im
großen Rahmen begingen die Ehekirchener in der Woche der
Feierlichkeiten vom 3. – 11.Juli neben Feuerwehr-Fahnenweihe und
Schulhauseinweihung auch das zehnjährige Bestehen des FC
Ehekirchen. Dabei war der einstige Ministerpräsident Franz
Josef Strauß Ehrengast im mit 5000 Besuchern
überfüllten Festzelt. Näheres geht aus dem Bericht, der
Neuburger Rundschau hervor :

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Mit
einem feierlichen Festgottesdienst, bei dem Ortspfarrer Georg Kapfer
(im Bild rechts) die kirchliche Segnung des neuerstellten
FCE-Sportgeländes samt Sportheim vornahm und einem großen
Pokalturnier fanden die Feierlichkeiten ihre Höhepunkte. Das
damalige Sportheim, das zwar erweitert wurde, musste später dem
neuen Weichen. Durch die Sportplatzdrehung um 90° wurde ein
deutlich größeres Spielfeld erzielt.
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Unter
Spielertrainer Franz Fahrmeier hatten die FCE-Fußballer nach
einer großartigen Saison 1979/80 das Ziel A-Klasse im Auge.
Aufgrund des 2. Platzes in der B-Klasse Neuburg musste der Vizemeister
in Inchenhofen gegen den zweiten der B-Klasse Aichach, DJK Gebenhofen,
ein Entscheidungsspiel austragen. Darüber schrieb die NR :

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An
Pfingsten 1981 beging der Fußballclub Ehekirchen sein
20-jähriges Vereinsbestehen. Höhepunkte der Veranstaltung
waren sicherlich der Festgottes-dienst von Herrn Pfarrer Kapfer, das
Fußballturnier mit attraktiven Mannschaften wie den VfR Neuburg
und dem SV Klingsmoos sowie den Einlagen der Damengymnastikgruppe und
dem Eißtockschützenturnier.
Auch hier erschienen Berichte in der NR :


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In
der Saison 1981/82 war es dann endlich soweit. Der FCE errang den
Meistertitel der B-Klasse Neuburg und stieg somit in die A-Klasse auf.
Bemerkenswert war, das zeitgleich die A-Jugend ebenfalls den
Meistertitel ihrer Klasse gewann und Aufstieg. Auch hier erschienen
Zeitungsberichte, die in den folgenden Seiten abgebildet sind.
Der Trainer der Seniorenmannschaft hieß damals Ewald Brosi.
Er führte das Team vom ersten bis zum letzten Spieltag an die
Tabellenspitze. Leider beendete er nach dieser grandiosen Saison die
Tätigkeit beim FCE. Nachfolger wurde der ehemalige
Zweitligaspieler Peter Krzyzanowski.
Konnte man dann anfangs in der A-Klasse noch gut mithalten, so geriet
man mit zunehmender Dauer der Saison in Bedrängnis. Auch ein
erneuter Trainerwechsel konnte den Abstieg nicht mehr verhindern. So
musste man vor allem darauf achten nicht auseinander zu brechen, was
dem wiederverpflichteten Franz Fahrmeier schließlich auch gelang.
Die A-Jugend wurde bei der Meisterschaft von Hans Karmann betreut. Sie
errang den Meistertitel souverän mit nur einer Niederlage. Viel
höher anzurechnen ist der Mannschaft allerdings den darauf
folgenden Verbleib in der Kreisklasse, den die Mannschaft trotz des
Verlustes von vier wertvollen Spielern wegsteckte.


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Den
tollsten Coup der Vereinsgeschichte landete die Jugendabteilung in der
Saison 1993/94. So wurden 4 Mannschaften unserer Nachwuchsmannschaften
in einer Saison Meister. Die nachfolgenden Bilanzen beweisen wie
eindeutig die Mannschaften ihre Konkurrenz zum Teil beherrschten.
F-Jugend : 18:2 Punkte 39:12 Tore
Trainer : H. Seidel und H. Ettenreich
E-Jugend : 15:5 Punkte 29:15 Tore
Trainer : H. Bierwagen, E. Roßkopf und G.Kuffer
D-Jugend : 41:3 Punkte 145:17 Tore
Trainer : K. Guller und J. Karmann
C-Jugend : 43:1 Punkte 126:15 Tore
Trainer : R. Ettenreich und A. Bredlau
Auf den folgenden Seiten sind die Fotos der Meistermannschaften in der Reihenfolge C, D, E, F-Jugend zu sehen.




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Nachdem
aufgrund der mittlerweile vielen vorhandenen Mannschaften und
Abteilungen das alte Sportheim den heutigen Standards nicht mehr
gewachsen war, wagte man sich an den Bau eines neuen Sportheims. Unter
der Leitung des damaligen Vorstandes Josef Spenninger und unseres
Bauleiters Walter Bierwagen entstand ein Sportheim, wie es im Landkreis
seinesgleichen sucht.

Tatkräftig
halfen viele Vereinsmitglieder auf der Baustelle mit und stärkten
so zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl unseres Vereins. An
dieser Stelle sei den Bauleitern, den fleißigen Helfern und den
Firmen und Gönnern, die dieses Bauwerk zustande kommen
ließen, nochmal recht herzlich gedankt.
An
Pfingsten kam es dann zur Sportheimeinweihung. Neben einem Turnier mit
8 Mannschaften aus der Umgebung gab es auch ein umfangreiches
Rahmenprogramm. So spielten unter anderem alle Ex-Trainer des
FCE´s gegen eine damalige AH-Auswahl.
Unvergessen
bleiben aber auch die Abende im Festzelt. Vor allem die noch heute
überregional bekannte Show-Band Dolce-Vita verlieh dem einen oder
anderen Sportler Flügel, sodass er glaubte vom Biertisch segeln zu
müssen.

Das
Fußballturnier gewann übrigens der damalige
A-Klassen-Aufsteiger FC Illdorf mit 4:3 gegen den SV Ludwigsmoos. Das
ebenfalls ausgetragene A-Jugendturnier entschied der SV Klingsmoos mit
6:3 Toren gegen Berg im Gau für sich.
So
ging ein schönes Fest, das zugleich auch als Ersatz für das
ausgefallene 30-Jährige Jubiläum diente mit einer tollen
Stimmung zu Ende, für die am letzten Abend DJ Felix Hollermeier
sorgte zu Ende.
Nachdem
das alte Sportheim lange Zeit als gemeindlicher Jugendtreff im
Gespräch war, wurde es ein paar Jahre später doch abgerissen.
Im Jahre 1999 wurde dann der Weg zum neuen Sportheim gepflastert (Bild
nächste Seite).

Zu
sehen sind hier v.l.n.r. AH-Leiter Thomas Pfeiffer, Vorstand Max
Krammel und der ständige FCE-Bauleiter Walter Bierwagen.
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1996
feierte der FCE an Pfingsten sein 35-jähriges Jubiläum mit
der bittersten aller Pillen, nämlich im selbigen Jahr in die
C-Klasse abgestiegen zu sein. Trotz der angespannten sportlichen Lage,
gelang den Ehekirchenern ein schönes Fest mit zahlreichen
Einlagespielen der Jugendmannschaften, einer Vorführung der
Damengymnastikabteilung und einen gleichzeitig stattfindenden
Eisstockschützenturnier. Das Fußballturnier der
Seniorenmannschaften wird im Zeitungsbericht auf der nächsten
Seite ausführlich beschrieben.

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Zu
großen Ehren kam der FCE im Jahre 1997. So bekamen die
Ehekirchener bei ihrer Jahreshauptversammlung am 5. Januar hohen
Besuch. Kreisjugendleiter Fritz Glück und Jugendsspielleiter
Siegfried Segnitzer kamen ins Sportheim um den Verein mit dem
äußerst seltenen „Sepp Herberger Preis“
auszuzeichnen. Dieser Preis wird für herrvorragende
Jugendarbeit verliehen, und nur wenige Vereine in Deutschland wurde diese Ehre zuteil.

Auf
dem Bild sind zu sehen (v.n.l.r.): Fritz Glück, Siegfried
Segnitzer, Abteilungsleiter Max Krammel, Jugendleiter Herbert
Ettenreich, Sportreferent BLSV Fritz Goschenhofer, Bürger-meister
Heinrich Schmalbach und Vorstand Josef Spenninger.
Silberne Raute für den FC Ehekirchen
Ein gut aufgestellter Verein leistet weit mehr für die Gesellschaft, als Fußballspieler auszubilden und aufs Feld zu schicken. Engagiertes Ehrenamt, Jugendarbeit, Breitensport und Präventionsarbeit gegen Sucht und Drogen sind vier Teilbereiche, denen sich moderne Vereine zu stellen haben. Wer sich hier aus der Masse hervorhebt, der hat Chancen auf die Silberne Raute des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV).
Dieses hohe Gütesiegel erhielt der FC Ehekirchen im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 21. Dezember 2009 vor geladenen Gästen im Foyer des Ehekirchener Rathauses verliehen.
Bürgermeister Günter Gamisch überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Ehekirchen und dankte in seiner Ansprache den vielen Ehrenamtlichen. „Der FC Ehekirchen ist in der Gemeinde nicht nur eine wichtige Säule im Gemeinschaftsleben, sondern auch ein Aushängeschild, insbesondere im Bereich Jugendarbeit; hier nimmt er eine Vorbildstellung ein, weit über die Landkreisgrenzen hinaus.“ so Gamisch in seinen Grußworten.
Alois Bauer, Vorsitzender des FC Ehekirchen bedankte sich bei den vielen Funktionären, Freunden und fleißigen Helfern des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz. „Der FC Ehekirchen ist mit weit über 800 Mitgliedern einer der größten Sportvereine im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen“, so Bauer. „Erfolg messen wir nicht nur an einer Spielklasse oder am sportlichen Abschneiden einer Mannschaft, sondern auch daran, wie dieser Erfolg zustande kommt, denn Der Weg ist das Ziel", wie der Vorsitzende anmerkte. So habe man in den Kriterien für die Silberne Raute auch zunächst einmal eine Chance gesehen, zu reflektieren, wo man qualitativ schon stehe, wo aber auch noch Luft nach oben und Verbesserungspotenzial sei.
Besonderen Dank sprach er an den Vereins-Ehrenamtsbeauftragten Michael Köglsperger aus,
der die ganze Aktion federführend betreute und sich mit „ganzem Herzblut" reingehängt habe.
Kreisehrenamtsbeauftragter Siegfried Gerlinger vom BFV Bezirk Schwaben ging kurz auf die Historie des Vereins ein. Besonders hob Gerlinger den "Sepp-Herberger-Preis" hervor, der im Jahre 1997 für hervorragende Nachwuchsarbeit im Jungen- und 2009 im Mädchenfußball an den FC Ehekirchen verliehen wurde. Ein unvergessliches Vereins-Highlight war auch das Endspiel der Damen-Fußballmannschaft im Jahre 1971 um die oberbayerische Meisterschaft. Das Spiel im Stadion des BC Aichach wurde zwar verloren, Gegner war aber kein geringerer als die Damen des FC Bayern München.
Neben der Abteilung Fußball werden mit Eisstock, Turnen / Damengymnastik, Volleyball / Badminton, Tischtennis und Karate weitere sechs Sportarten für Alt und Jung angeboten. „Das ist auch notwendig, wenn ein Verein das Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes erhalten möchte“, so Gerlinger. Dabei gehe es weniger um sportliche Erfolge, sondern darum,
aus einem Maßnahmenkatalog, der 40 Kriterien erfasst, mindestens 24 zu erreichen. Das sei dem FCE "mit Gut gelungen", lobte Siegfried Gerlinger.
Der Kreisehrenamtsbeauftragte des BFV überreichte abschließend noch zwei orange-farbene Spielbälle, die symbolisch für Vitamin E wie „Ehrenamt“ stehen, an Bürgermeister Günter Gamisch und seine Stellvertreterin Maria Lang. Er verband damit die Bitte, das Ehrenamt in der Gemeinde Ehekirchen weiter zu unterstützen und zu fördern.
Mit einem anschließenden Buffet, verbunden mit guten Gesprächen, fand die rundum gelungene Veranstaltung seinen geselligen Ausklang.
(ib-alba)

Bilduntertitel: Voller Stolz präsentieren Michael Köglsperger und Alois Bauer vom FC Ehekirchen, eingerahmt von 2. Bürgermeisterin Maria Lang und Bürgermeister Günter Gamisch die Silberne Raute, die ihnen Siegried Gerlinger (links) zuvor überreichte.
Alfred Bredlau (zweiter von links) bekommt
für sein Jubiläum für 400 AH Spiele von
seinen Mitspielern einen
Präsentkorb überreicht.